Rezensionen zu „Dunkle Stunden“/„Der letzte Gast  aus „Dunkle Stunden“ (Verlag Torsten Low)


Auszug aus der Rezension von Literatopia.de, Januar 2015:

Vanessa Kaiser und Thomas Lohwasser kennen Fans phantastischer Kurzgeschichten bereits aus diversen Anthologien – „Dunkle  Stunden“ ist jedoch die erste, die sie selbst herausgeben. Den Leser erwarten 25 düstere Geschichten, teilweise von namhaften Autoren wie Oliver Plaschka, Thilo Corzilius und Markus K. Korb, die sich allesamt den wahrhaft dunklen Seiten des Lebens und grausamen Alpträumen widmen. Ob Ungeziefer und Ratten, enge, dunkle Räume oder der drohende Tod – hier wird nahezu keine Angst ausgelassen und die Protagonisten der Geschichten blicken in die Abgründe der Welt und die ihrer eigenen Seelen:

Kaiser und Lohwasser liefern mit „Der letzte Gast“ selbst eine der atmosphärischsten und spannendsten Geschichten dieser Anthologie. Auf einer Berghütte sitzen der Protagonist, der Wirt, ein Pfarrer sowie zwei Männer einen Sturm aus, als es plötzlich an der Tür klopft. Der Wirt will sein Prinzip, niemals die Tür nach Einbruch der Nacht zu öffnen, treu bleiben, und es entbrennt eine hitzige Diskussion, ob man die arme Seele nun hereinlassen soll oder nicht. Das Ende überrascht und lässt einen den Hut ziehen, denn eine so gut und vor allem klug erzählte Kurgeschichte bekommt man selten geboten. [...]

Neben einigen herausragenden Geschichten und einigen sehr stimmungsvollen gibt es auch diverse belanglose Texte, die zwar handwerklich gut umgesetzt wurden, aber weder inhaltlich, noch atmosphärisch überzeugen.
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Nichtsdestotrotz überzeugt die Mehrheit der Beiträge in „Dunkle Stunden“. Die Anthologie besticht zudem mit ihrer Vielfalt: Kaum eine Geschichte gleicht der anderen, alle sind sie düster, aber dabei ganz unterschiedlichen, phantastischen Genres zuzuordnen. Auch die Gestaltung des Taschenbuches überzeugt: Die Titelseiten jedes Beitrags wurden mit passenden Grafiken aufgewertet und die Autoreninformationen finden sich jeweils zu Beginn der Geschichten, wo sie mehr Beachtung bekommen als im Anhang.

Fazit

„Dunkle Stunden“ bietet nahezu für jeden Fan düsterer Phantastik stimmungsvolle Geschichten, die überraschen, nachdenklich stimmen oder einfach nur gruselig sind. Die Autoren spielen mit Ängsten und Schreckensszenarien und auch wenn mancher Text beim Leser durchfällt, staunt man doch über die enorme Vielfalt, die einem hier geboten wird.

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Wertung: sterne4

Texte: 3,5/5
Vielfalt: 4,5/5
Gestaltung: 4/5
Lesespaß: 4/5
Preis/Leistung: 3/5


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Auszug aus der Rezension vom Schreiblust-Verlag, Januar 2015:


[...] Fünfundzwanzig Texte, in denen die Düsternis die Hauptrolle spielt, haben die beiden Herausgeber in ihrem Buch gesammelt. Neben bekannten Größen wie Oliver Plaschka, Andreas Gruber, Thilo Corzilius oder Markus K. Korb finden sich in dieser Anthologie viele wenig bekannte, aber interessante Autorinnen und Autoren, die noch auf ihre Entdeckung warten.

Natürlich kann nicht jede Geschichten jedermanns Geschmack treffen, aber alle Texte zeigen durchgängig ein hohes erzählerisches und sprachliches Niveau und bieten eine erfreuliche Bandbreite im Umgang mit dem Thema Dunkelheit. [...]

Einen Kritikpunkt habe ich vorzubringen: das Cover. Leider ist es wie beinahe alle Titelbilder des Verlags Torsten Low in dunklen Farben gehalten, mit einer nur schwer zu entziffernden Schrift und einer undeutlichen Graphik. [...]
Fazit: Abwechslungsreiche Sammlung von hochkarätigen Geschichten aus den Genres Horror und dunkle Phantastik. Klare Leseempfehlung von mir.


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Kundenrezension bei amazon, November 2014:

ANMERKUNG: Aus einem uns unbekannten Grund ist diese Rezension wieder verschwunden, sehr schade!
Aber da wir einen Screenshot davon gemacht hatten, werden wir diesen an diese Stelle hier setzen.
Der Link ist damit aber leider hinfällig (wir entfernen ihn hiermit).
 

 


Rezensionen zu Das besondere Buch aus Geheimnisvolle Bibliotheken (Verlag Torsten Low)

 

Auszug aus der Rezension von Markus K. Korb auf X-Zine:

[...] Dass dabei nicht alles Gold ist, was glänzt, versteht sich von selbst. [...] Gottlob gibt es aber auch Positivbeispiele. So ist „Das besondere Buch“ von Thomas Lohwasser und Vanessa Kaiser eine Studie in der Frage nach dem „Was wäre wenn“-Prinzip und der Schicksalhaftigkeit. [...] Wie das bei Anthologien oft ist, bietet auch „Geheimnisvolle Bibliotheken“ eine Mischung aus weniger gelungen, zum Teil auch misslungenen Geschichten, aber auch Kleinoden der phantastischen Erzählkunst. [...]

 



Rezension zu
Hexentrug aus den Sagenkindern (Verlag Mondwolf)

Auszug aus der Rezension von Christian Handel (Media-Mania):

[...] "Der Windname" von der zwei Jahre älteren Miriam Kraft zählt sogar zu den stärksten Geschichten der Anthologie und zeichnet sich nicht nur durch eine schöne Handlung, sondern auch durch einen wunderbaren Schreibstil aus. Ebenfalls lesenswert ist "Hexentrug", in der eine Hexe und der Berggeist Rübezahl aneinander geraten. Diese stammt von Vanessa Kaiser und Thomas Lohwasser, die für eine andere Kurzgeschichte jüngst den "Deutschen Phantastik Preis 2011" gewonnen haben. Diese Geschichten seien nur stellvertretend für die gelungenen Beiträge genannt, die, wenn man sie in ihrer Gesamtheit wohlwollend betrachtet, rund die Hälfte der Anthologie ausmachen. Die andere Hälfte der Beiträge lässt leider entweder stark zu wünschen übrig oder ist bisweilen sogar enttäuschend. Immerhin ist spürbar, dass die Herausgeberin wie auch die Autorinnen und Autoren mit Liebe am Werk waren, und das rettet dem Buch noch einen Stern.

 


  

Rezensionen zu Das Herz des Jägers aus den Geschichten unter dem Weltenbaum (Verlag Torsten Low)


Auszug aus der Rezension von Judith (LiteraTopia) vom 17.08.2011:

[...] Insbesondere die düsteren Geschichten, die am Wurzelwerk des Arbor Fantastica spielen, vermögen es, die Leserschaft zu fesseln. [...] Den Inhalt von insgesamt neunzehn Werken hier breitzutreten, wäre etwas übertrieben, doch es soll einen kleinen Rundumblick geben: Die bekannteste Geschichte der Anthologie ist vermutlich „Das Herz des Jägers“ von Vanessa Kaiser und Thomas Lohwasser, welche zurecht für den Deutschen Phantastik Preis nominiert wurden. Die Geschichte punktet mit ihrer eigentümlichen Atmosphäre, entfaltet aber ihre Kreativität erst am Ende. In den Genuss einer so gelungenen Auflösung kommt man selten. [...]


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Auszug aus der Rezension von Holger M. Pohl (Fantasyguide.de):

[...] In Das Herz des Jägers von Vanessa Kaiser und Thomas Lohwasser macht ein Mann macht sich auf den Weg, um ein Monster zu töten und damit den Tod seines Vaters zu rächen. [...] Eine sehr schön geschriebene und interessante Geschichte, die mit dem Thema spielt, dass wir möglicherweise am Ende zu dem werden, was wir am meisten hassen. Für mich die beste Geschichte im Wurzel-Teil der Anthologie. [...]


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Auszug aus der Rezension des Feenfeuer - Fantasy Blogs vom 03. April 2011:

[...] Das Wurzelwerk ist ein Universum der Schatten und des Zwielichts. So zieht es mit seinen dunklen Atmosphären den Lesenden in den Bann unterirdischer Welten, schwarzer Magie, lichtscheuer Völker und grotesken Lebens im feuchten Reich der Baumwurzeln. Hinter den Toren der Unterwelt lauern beeindruckende Dämonen, wandernde Orks, hinterlistige Dunkelelfen & brutale Dunkelalben, rachsüchtige Götter, hasserfüllte Nachtmare, jagende Schwarzlohen, halbtote Tyrannen, körperlose Wächter,… Das Wurzelwerk entwindet sich als ein Schattenspiel durchweg gelungener und spannender Geschichten, welche durch ihre konstant hohe Qualität, Eindringlichkeit und Kreativität jedes Fantasyherz höher schlagen lassen. Obwohl das erste Anthologiedrittel 8 Kurzgeschichten enthält, sind diese viel zu schnell zu Ende und ein Abschied seiner Schatten fällt äusserst schwer. [...]

 


 

 

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